Saatgut Brachflächen

Aus ökologischer Sicht erfüllen Bracheflächen vielfältige Funktionen. Es gibt zwei Wege zur Begrünung von Bracheflächen: die spontane Selbstbegrünung sowie die aktive, gezielte Begrünung (Einsaatbrache).  

Eine aktive Begrünung durch die Einsaatbrache bietet viele Vorteile:

  • Unkrautunterdrückung v. a. konkurrenzstarker Unkräuter wie Distel und Ackerfuchsschwanz
  • Unterbrechung der durch Ausfallgetreide entstehenden.grünen Brücken'; damit Verminderung des Krankheitsdrucks
  • Verbesserung der Bodengare und das Aufbrechen der Pflugsohle
  • Stickstoffanreicherung und -fixierung
  • Humusaufbau und eine Erhöhung des Vorfruchtwertes                                               >Verminderung von Bodenerosionen durch Verbesserung der Wasserinfiltration
  • Verminderung des Oberflächenabflusses
  • Verdrängung von Samenunkräutern durch Schröpfschnitte

Deutsches Weidelgras,     Weißklee
AUSSAATEMPFEHLUNG

Saatzeit: 

Herbst: Mitte August bis Mitte September

 Frühjahr: Ende Februar bis Mitte März

Saatstärke: 15 kg/ha
 

 

Für Brachflächen konzipierte und praxiserprobte Mischung aus Deutschem Weidelgras

und Weißklee. Optimal für Rotationsbrachen

mit geringerem Grünmassenaufwuchs.

 

  • praxiserprobte Mischung aus Deutschem Weidelgras und Weißklee
  • zeichnet sich durch eine langsam wachsende, dichte und gut durchwurzelte Narbe aus
  • Verhinderung von Verunkrautung durch wirkungsvolle Unkrautunterdrückung


 Deutsches Weidelgras, Rotschwingel, Weißklee
AUSSAATEMPFEHLUNG

Saatzeit: 

Herbst: Mitte August bis Mitte September

 Frühjahr: Ende Februar bis Mitte März

Saatstärke: 15 kg/ha
 

 

Langsam wachsende, äußerst pflegeleichte

Dauerbracheansaat mit dichter Bodenbedeckung zur Unkrautunterdrückung.

  • sorgt für eine dichte Bodendeckung 
  • stetig langsam wachsende Dauerbracheansaat durch einen hohen Rotschwingelanteil
  • ausdauernde Begrünung der Stilllegungsflächen


 Deutsches Weidelgras, Rotschwingel, Weißklee
AUSSAATEMPFEHLUNG

Saatzeit:

Herbst: Mitte August bis Mitte September

Frühjahr: Ende Februar bis Mitte März

Saatstärke: 15 kg/ha
 

 

Durch die Ausläuferbildung des Rotschwingels wird der Boden schnell geschlossen. Die oberirdischen Kriechtriebe des Weißklees sorgen für eine schnelle Beschattung des Bodens. Beides dient der effizienten Unterdrückung von Beikräutern .

  • für Flächen, die aus der Nutzung genommen sind
  • Rotschwingel schließt durch die Bildung von Ausläufern schnell den Boden ab
  • Weißklee beschattet den Boden schnell und gleichmäßig durch seine oberirdischen Kriechtriebe


Deutsches Weidelgras, Rotschwingel, ausl. Wiesenrispe, Wiesenlieschgras, Rotklee, Weißklee, Luzerne

AUSSAATEMPFEHLUNG

Saatzeit: 

Herbst: Mitte August bis Mitte September

 Frühjahr: Ende Februar bis Mitte März

Saatstärke: 10 kg/ha

 

 Agrarumweltmaßnahme (Deckungsgrad ca. 45 %)

 

Unsere Empfehlung: 20 kg/ha 

(Deckungsgrad ca. 90 %)

Zur Förderung von naturnahen Lebensräumen für Tier- und Pflanzenarten. Die Mischung bietet ein artenreiches Blühangebot zur ein- bis überjährigen Nutzung. Ein Blüh- und Augenschmaus sowie eine Bereicherung der Kulturlandschaft.

Förderfähige Maßnahme:

AUM*: Milan-Variante/Gänseweide nach den Vorgaben des Landes Schleswig-Holstein, aus dem Programm „Ackerlebensräume“