Begleitpflanzenmischungen - Mais 


Mit Maisuntersaaten den Maisanbau optimieren

Grasuntersaaten sind im Maisanbau – insbesondere in der Produktion von Silomais – eine Möglichkeit, geforderte ökologische Standards zu erfüllen. Mais gilt nach den Greening-Anforderungen als Hauptfrucht, die Untersaat kann daher als öVF bei Antragstellung angegeben werden. Untersaaten sind ein wichtiger Bestandteil, um den Boden vor Wind- und Wassererosion zu schützen, das allgemeine Landschaftsbild nach der Maisernte zu verbessern, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und Nährstoffe zu konservieren. Alle genannten Punkte unterstützen einen nachhaltigeren Maisanbau. Aufgrund der Greening-Auflagen ist unbedingt zu beachten, dass nach der Ernte der Hauptfrucht das Ausbringen von mineralischen Düngern und Klärschlamm sowie die Durchführung von Pflanzenschutzmaßnahmen nicht erlaubt sind!

Untersaaten verbessern die Bodenstruktur, reduzieren Bodenerosion, fixieren Stickstoff und tragen zu Unkrautunterdrückung bei.

 

Die wichtigsten Vorteile der Maisuntersaaten auf einen Blick:

  • Verbesserung der Befahrbarkeit
  • weniger Bodenerosion
  • Die Untersaat bindet freie Nährstoffe, ohne in Konkurrenz zur Maispflanze zu stehen.
  • Nach der Maisernte wächst die Untersaat weiter und die Fläche bleibt über den Winter begrünt.

OPTIMA® GreenLife              MAISUNTERSAAT - Früh

Die Maisuntersaat - Früh - aus 100 % Rotschwingel verträgt Trockenheit besonders gut. Mais- und Graswurzel sind räumlich unbedingt zu trennen, um Konkurrenz zu vermeiden. Insgesamt wächst die Maisuntersaat - Früh - auch nach der Maisernte nur sehr langsam weiter.

  • Rotschwingel verträgt Trockenheit besonders gut.
  • Durch die Aussaat vor oder direkt nach dem Maislegen werden Schäden an der Maispflanze vermieden.
  • Die Herbizidmaßnahme sollte im Vorlauf erfolgen.

Zusammensetzung:

100% Rotschwingel

Aussaatmenge:

8 - 10 kg / ha

Saatzeit:

Kurz vor oder während der Maissaat

VPE: 10 / 20 kg



OPTIMA® GreenLife              MAISUNTERSAAT - Spät

Die Maisuntersaat - Spät - aus 50 % Deutschem

und 50 % Welschem Weidelgras hat sich bereits langjährig in der Praxis bewährt. Die Aussaat sollte zur Vermeidung von Herbizid unver- träglichkeiten in einem zeitlichen Abstand von mindestens sechs Wochen zur letzten Herbizidmaßnahme mit boden- wirksamen Bestandteilen erfolgen.

  • Konzipiert für eine Aussaat im 6- bis 8-Blattstadium des Maises.
  • Entwickelt sich unter normalen Bedingungen unter dem Mais langsam.
  • Mit mehr Lichteinfall, zur Abreife des Maises, wachsen die Gräser stärker.
  • Keine Wasser- und Nährstoffkonkurrenz gegenüber dem Mais.

Zusammensetzung:

50% Deutsches Weidelgras

50% Welsches Weidelgras

Aussaatmenge:

15 kg / ha

Saatzeit:

6. - 8. Blattstadium des Maises

VPE: 25 kg


Stand Januar 2022