Die Klimaveränderungen der letzten Jahre sind deutlich in der Umwelt zu spüren. Vor allem die Trockenheit hat große Auswirkung auf Flora und Fauna. In vielen Gegenden ist mittlerweile auch der Wald bedroht und damit die dort lebenden heimischen Wildtierarten. Bei zu wenig Aufwuchs aufgrund von Trockenheit, wird den Wildtieren die lebenswichtige Nahrungsgrundlage entzogen.

Unser OPTIMA® WildLife Sortiment ist so konzipiert, dass auch in Trockenzeiten dem Wild eine attraktive Äsung und gleichzeitig eine ausreichende Deckung und Schutz vor natürlichen Feinden sowie vor menschlich verursachten Störquellen geboten wird. Wildäsungsflächen stehen dabei als Nahrungsfläche auch in Jahreszeiten zur Verfügung, in denen sonstige Agrarflächen abgeerntet

oder vegetationsarm sind (Notzeit), denn der Bewuchs der Wildäcker wird in der Regel stehen

gelassen. Dies ist insbesondere im Winter und im Vorfrühjahr wichtig, da das Wild in dieser Zeit seinen Energiebedarf nur schwer decken kann und von den eigenen Reserven zehren muss. Wildäcker können eine ansonsten notwendige Fütterung reduzieren oder sogar ganz ersetzen. Ein weiteres Ziel von Wildäckern ist die Verhütung von Wildschäden an Wald und Flur.

 


HEGERMISCHUNG, EINJÄHRIG

HOCH- UND NIEDERWILD (PIONIERMISCHUNG)

Aufgrund der geringen Saatstärke

wird die Begleitflora unterstützt und

die Fläche verfilzt nicht so schnell.

 

Aussaat: April bis Juni

Zusammensetzung:

20 % Dauerstaudenroggen

  8 % Lieschgras

  4 % Phacelia

  8 % Serradella

  4 % Rotklee

  2 % Hornklee

  4 % Weißklee

10 % Buchweizen

10 % einjähriges Weidelgras

  7 % Ölrettich

  2 % Kulturmalve

  5 % Winterfutterraps

  5 % Alexandrinerklee

  4 % Inkarnatklee

  7 % Gelbsenf

 

Aussaatmenge: 12 - 15 kg / ha

VPE: 25 kg



NORDISCHER WILDACKEREINTOPF

EIN- BIS MEHRJÄHRIG HOCHWILD (ROTWILD, DAMWILD, SCHWARZWILD ETC.)

 

Diese vielfältige Mischungen bietet in der Feistzeit eine ausgewogene Futtergrundlage.

Der hohe Anteil an frostharten Pflanzen gibt dem Wild die Chance, selbst unter Schneelagen noch Äsung zu finden, insbesondere Rübsen, Malve und Markstammkohl. 

 

Aussaat: Mai bis August

Zusammensetzung:

  2 % Phacelia

  3 % Winterrübsen

  3 % Rotklee

  2 % Alexandrinerklee

  1 % Westfäl. Furchenkohl

  4 % Sonnenblumen

  5 % Ackerbohnen

15 % Blaue Süßlupine

  2 % Winterwicke

  5 % Winterfutterraps

  2 % Serradella

  3 % Perserklee

  2 % Markstammkohl

  1 % Futtermöhren

  2 % Kulturmalve

  8 % Buchweizen

15 % Erbsen

25 % Hafer

Aussaatmenge: 12 - 20 kg / ha

VPE: 25 kg



FLUGWILDWEIDE, EINJÄHRIG

FLUGWILD (REBHÜHNER, FASANEN ETC.)

Die Grünmasse und Samen werden gerne

vom Flugwild aufgenommen. Zudem lockt

der hohe Blühpflanzenanteil viele Insekten

an. Dies bildet eine ausgezeichnete

Grundlage für die Jungvogelaufzucht. Die

Mehrzahl der verwendeten Arten dieser

Mischung bieten dem Flugwild die benötigte

Deckung bis in den Winter hinein.

 

Aussaat: April bis Juni

Zusammensetzung:

  5 % Mais

15 % Sonnenblumen

10 % Futterraps

  5 % Hirse

  3 % Kulturmalve

  3 % Phacelia

15 % Süßlupine

10 % Buchweizen

14 % Sommerwicke

15 % Erbsen

0,5 % Westfäl. Furchenkohl

0,5 % Stoppelrüben

  2 % Gelbsenf

  1 % Ölrettich

  1 % Leinsaat

Aussaatmenge: 25 - 30 kg / ha

VPE: 25 kg



NORDISCHE WILDWIESE, MEHRJÄHRIG

NIEDERWILD              (REHWILD, HASEN ETC.)

Mehrjährige Leguminosen-Kleegrasmischung,

die in den Folgejahren nur wenig Pflege erfordert. Die große Vielfalt an winterharten Arten bildet die Grundlage für hervorragende Winteräsung.

 

Aussaat: April - Juni und

August - Mitte September

 

Zusammensetzung:

  4 % Rotklee

  4 % Hornklee

  4 % Schwedenklee

  5 % Esparsette

  1 % Westfäl. Furchenkohl

  6 % Winterwicken

  8 % Lieschgras

12 % Rotschwingel, ausl.

15 % Dt. Weidelgras

  5 % Welsches Weidelgras

  4 % Weißklee

  4 % Perserklee

  3 % Inkarnatklee

  5 % Serradella

  1 % Marktstammkohl

14 % Knaulgras

  5 % Luzerne

Aussaatmenge: 25 - 30 kg / ha

VPE: 25 kg